Winzersekte

Kopfstand für die Qualität

Entscheidend für die Qualität unserer Spitzensekte ist die Auswahl der Grundweine, die aus frischem, gesunden Lesegut stammen und eine gut strukturierte Säure haben müssen. Der Trend zum Trockenen spiegelt sich auch in der Sektbereitung wider. 70 Prozent unserer Winzersekte sind brut, haben also keine oder wenig Süße. Fast alle unsere Winzersekte sind sortenrein - also nur eine Rebsorte - und nach dem Verfahren der klassischen Falschengärung hergestellt. Diese Champagner-Methode lässt den Grundwein bis zur Fertigstellung in der Originalflasche.

Mindestens ein Jahr braucht der Sekt, um zum fertigen Produkt zu reifen, und mindestens neun Monate muss er auf der Hefe liegen, um bei seiner zweiten Gärung möglichst viele Geschmacks- und Aromastoffe aufzunehmen. Danach werden die Flaschen über einen Monat lang auf speziellen Rüttelpulten von Hand gedreht und mit dem Flaschenhals nach unten stufenweise immer steiler gestellt. Der Hefetrub gleitet bei diesem Kopfstand an der Flaschenwand allmählich hinunter in den Korken. Zum Degorgieren wird die Flasche schließlich kurz geöffnet, und der Druck der Kohlensäure, die bei der Gärung entstanden ist, schleudert den zuvor im Kältebad tiefgefrorenen Hefepfropf aus dem Flaschenhals. Der nunmehr fertige Sekt wird neu verkorkt. Zuvor gibt der Kellermeister - falls gewünscht - eine süße Dosage aus der gleichen Rebsorte dazu, die darüber entscheidet, ob der Sekt eher herb oder eher lieblich schmeckt.

Unsere Winzersekte sind von Natur aus prickelnde Individualisten. Laut Bezeichnungsrecht ist beim Sekt alles anders als beim Wein. Die Geschmacksangabe trocken steht für liebliche Sekte, brut bezeichnet trockene Sekte.

Wir erzeugen Winzersekte aus den Rebsorten:







WeinKulturgut Longen-Schlöder - Winzersekte