Winzerhäuschen

 

Entwicklung, ein Prinzip, dem unser gesamtes Dasein folgt:

Vom zarten Strauch zum selbstbewussten Baum. Von einer idealistischen Idee zu einem konsequenten Konzept: zu einem WeinKulturgut mit viel Raum für Wein, Genuss und Lebensfreude, groß genug, um Ihren Wünschen Raum zu geben, klein genug, um Sie nach wie vor persönlich zu beheimaten. Genießen Sie mit uns — erleben Sie mit uns: die einmalige Kulturlandschaft "Mosel", stets getragen von unserer Idee, die Gäste zu Freunden wandelt.

Der vielfach ausgezeichnete Architekt Matteo Thun, Mailand, das Architekturbüro Stein, Hemmes & Wirtz, Kasel, und Landschaftsarchitekt Johannes Cox leiteten die bauliche Weiterentwicklung. Es ist ein Logenplatz voller Ruhe, Muße zur Ich-Zeit und Entschleunigung inmitten der Natur entstanden.

Unsere Gästezimmer in Form von kleinen Winzerhäuschen aus den heimischen Materialien Schiefer und Eichenholz sind direkt beim Weingut in den Streuobstwiesen. "Privat sein, heißt frei sein!" sagt der vielfach ausgezeichnete Architekt Matteo Thun, der unsere Winzerhäuschen alle mit eigenem Eingang, kleinem Garten und herrlichem Blick in die Weinberge als einen Logenplatz in der Natur, mit viel Freiheit und Ruhe plante. Unterschiedlich ist nur die "Lage":

Winzerhäuschen "Matteo" stehen komplett alleine. Winzerhäuschen Matteo, WeinKulturgut Longen-Schlöder
Winzerhäuschen "M" immer zwei zusammen, aber um ca. 2 m versetzt. Winzerhäuschen M, WeinKulturgut Longen-Schlöder
Die Winzerhäuschen "Haus Sabine" stehen mit 6 Stück im Block zusammen und haben keine Schieferummauerung und ein Flachdach! Haus Sabine, WeinKulturgut Longen-Schlöder

Das gestalterische Konzept zeichnet sich aus durch den Einsatz von heimischen Materialien, einer klaren Formensprache sowie dem Einsatz von warmen Farbtönen, kombiniert mit weichen und natürlichen Stoffen.

Das spiegelt sich wieder in unserer Vineria-Vinothek, in der Sie, liebe Gäste, ausreichend Platz finden, um die natürliche, ehrliche Küche, die erfrischenden Weine und Zeit zum Verweilen zu genießen Diese Gestaltung finden Sie auch im Raum "Herrenberg" für Ihr Wohlfühl-Frühstück am Morgen, für Weinverkostungen mit dem Hausherrn, für Ihre kreativen Tagungen und Seminare oder natürlich für Ihre individuellen Feiern.

Unsere Gästezimmer "Winzerhäuschen", erbaut aus heimischem Schiefer und Holz, sind wie geschaffen für die hohe Kunst des süßen Nichtstuns. Die klare Grundrissgestaltung, die passend zum Zimmer angefertigten Holzmöbel aus heimischer Eiche, sowie die Farbakzente in rot prägen die hochwertige Ausstattung. Hier finden Sie zu jeder Jahreszeit Ruhe und genießen Zweisamkeit in Ihrem privaten Garten, inmitten von Streuobstwiesen. Und am Ende eines erholsamen Tages genießen Sie vinophile Gastlichkeit in unserer Vineria bei ländlicher Küche und unserem selbsterzeugten Wein und Winzersekt.

Was es bei Longen-Schlöder nicht gibt (und was keiner vermisst?)

 

Die Gärten des WeinKulturguts Longen-Schlöder

 

Unser Grundstück ist im Bestand geprägt durch den gewerbsmäßig betriebenen Obstanbau. Wie auf den Hängen des Moseltals der Wein, finden sich hier verschiedene Obstsorten in strenger Reihe gepflanzt wieder.

Dieses Thema wurde in modulierter Weise in der Gestaltung der Freianlagen aufgegriffen und trägt zur Gliederung der Außenanlagen bei.

Sie sind zu Gast im Obstgarten — der Besucher findet um seine Unterkunft herum — in Art und Maßstab an die Weinberghäuser angelehnte Steinhäuser - einen weiten und gastlichen Obstgarten vor. Unter zahlreichen Obstbäumen und landschaftstypischen Gehölzen wie Walnüssbäumen, Linden und zum Thema passenden Esskastanien finden sich Wegeverbindungen, kleine Weinlauben zur selbständigen Nutzung sowie die Einrichtungen der Gastronomie.

Im direkten Anschluss an die Gästehäuser befinden sich den einzelnen Unterkünften zugeordnet und individuell gestaltete Gartenräume. Es sind vier unterschiedlich ausgeprägte Gästegärten vorhanden, welche durch eine identische Größe und einen modularen Aufbau den einzelnen Gebäuden frei gemischt zugeordnet sind und ein spannungsvolles und abwechslungsreiches Gestaltungsbild ergeben.

Gemeinsam haben die unterschiedlichen Gärten eine sich direkt vor der jeweiligen Unterkunft befindende kleine Terrasse aus Holz und im Anschluss daran den privaten Gartenraum, welcher durch individuelle Heckenpflanzungen eingefasst ist und so vor fremden Blicken schützt und Privatsphäre schafft. Die Gärten können jeweils unterschiedlich ausgeprägt sein, eine einheitliche Grundkomposition vereinigt sie jedoch: die Grundform ist angelegt an einen klassischen Küchen- oder Kräutergarten. Der Gast kann sich hier bedienen und aktiv mitgestalten.

Schattengarten

Der Schattengarten ist nach Norden ausgerichtet und durch eine Hecke aus Hainbuchen eingefasst. Prägend ist die Pflanzung aus Farnen, Hosta und Schattenstauden, welche durch ihr sattes Grün in unterschiedlichen Tönen sowie dezenten Blütenständen in weiß und zartrosa in Verbindung mit der Heckenpflanzung ihre Wirkung entfaltet. Die Zuwegung zum Winzerhaus durch den Garten erfolgt durch einen Weg aus rechteckigen Natursteinplatten, welche seitlich verspringen und mit Abstand verlegt sind. Die Zwischenräume der Platten sind mit Kies gefüllt Dem Gebäude vorgelagert befindet sich eine kleine Holzterrasse.

Bauerngarten

Dieser Garten orientiert sich an den klassischen Bauerngärten, welche in den dörfliche Strukturen ihren Ursprung haben und auch in der Mosellandschaft weit verbreitet sind. Eingefasst wird die Gartenfläche durch eine Himbeerhecke, welche als Spalierobst an einer Konstruktion aus Holzpfosten und Spanndrähten gezogen wird. Die Zuwegung zum Gebäude erfolgt durch einen Weg aus Klinkersteinen, welche ein typisches Element der Bauerngärten sind. Die Gartenfläche ist nach deren Vorbild formal gestaltet, Trittplatten aus Klinkerstein gliedern die Fläche. Die Pflanzung des Gartens besteht aus Kräutern, Beerensträuchern und Zierkohlarten sowie weiteren klassischen Bauerngartenpflanzen wie Phlox und Kapuzinerkresse. Von der kleinen Holzterrasse vor dem Gebäude lässt sich der Garten gut bestaunen und genießen.

Obstgarten

Ein weiterer Gästegarten ist in Anlehnung an die vom Obstbau geprägte Umgebung als Obstgarten gestaltet. Eingefasst wird der Garten durch eine Hainbuchenhecke, der Zugang erfolgt über einen Weg aus rechteckigen Natursteinplatten. Die an die Holzterrasse angrenzenden Gartenbereiche sind durch niedrige Buchshecken gefasst, kräuter- und blumenreiche Pflanzfläche prägen den Garten. Kleine Obstbäume in Säulenform bilden Schwerpunkte. Die Gärten sind zum Teil von Apfelbäumen überstanden und spiegeln den Charakter einer Streuobstwiese wieder.

Rosengarten

Ein wahrer Duft- und Blütengarten ist der Rosengarten. Eingefasst wird er durch eine Rosenhecke, welche an Spalieren gezogen wird und vor fremden Blicken schützt. Zum Gästehaus führt ein durch Klinkersteine eingefasster Kiesweg, dieser endet an der Holzterrasse vor dem Gebäude. Die Gartenbereiche seitlich des Wegs sind durch niedrige Buchshecken eingefasst, die Flächen sind mit verschiedenen Rosensorten bepflanzt. Auch Salbei, Storchschnabel und Lavendel als wertvoller und duftender Begleiter der Rosen prägen das Bild.