Rotweine

Rosé-, Rotweine und Barriqueausbau,... mehr als ein Trend

Seit 1989 gedeihen lebendige, elegante Rosé- und vollmundige, samtige Rotweine in unserem Weinkeller.
Wir bauen folgende Roten Rebsorten an:

Rotweine im Barriqueausbau - Düfte aus dem Eichenfass
Barriques sind kleine Fässer, meist aus französischer Alliereiche. Sie fassen 225 l und werden von uns in neuem Zustand verwendet. Durch das Lagern im Eichenholz nimmt der Wein interessante Geschmacks- und Aromastoffe aus dem Holz auf. Nur gehaltvolle Grundweine gelangen zur vollen Harmonie, die durch einen warmen Holzton und feine Vanille- und Zimtnoten brillieren. Ein Geschmackserlebnis!

 

Spätburgunder

Der Wein für die große Tafel und Abende am Kamin!

Geschichte
Die Rebsorte Spätburgunder oder Pinot Noir zählt zur Burgunderfamilie. Diese gehört wohl zu den frühesten aus den Wildreben im westlichen Mitteleuropa ausgelesenen Sorten. Karl der Dicke brachte die Sorte 884 an den Bodensee. Im 13. Jahrhundert wurde sie im Rheingau gepflanzt. Im 16. Jahrhundert stand sie vermutlich auch in der Pfalz. Im 18. Jahrhundert soll die Sorte aus dem Burgund an die Ahr gebracht worden sein. Einen Aufschwung erfuhr die Sorte vor 150 Jahren mit der Ausweitung der Sektproduktion, für die man reine Burgunderweinberge anpflanzte. Als Synonyme werden die Begriffe Pinot Noir und in Teilen Badens Klevner benutzt.

Bedeutung
In Deutschland sind rund 10.600 Hektar Rebfläche mit der Sorte Spätburgunder bestockt, das entspricht einem Anteil von rund zehn Prozent an der Gesamtrebfläche. Winzer und Verbraucher favorisieren die Sorte zunehmend. Seit Beginn der 90er Jahre wuchs die Spätburgunderfläche um mehr als 3.000 Hektar an. Die meisten Reben dieser Sorte stehen in Baden (mehr als 5.000 Hektar) - mit einem Schwerpunkt am Kaiserstuhl - und in der Pfalz (mehr als 1.000 Hektar). Daneben zählen Rheinhessen und Württemberg mit ebenfalls mehr als 1.000 Hektar sowie der Rheingau (400 ha) und die Ahr mit mehr als 300 Hektar zu den wichtigen Anbaugebieten für Spätburgunder. In zehn Anbaugebieten zählt er zu den Classic-Rebsorten.

Anbau
Die edle und sehr alte Sorte verlangt viel Sorgfalt und stellt hohe Ansprüche an Klima und Boden. Am besten gedeiht sie in so genannten Rieslinglagen, also besten Lagen. Sind die Wuchsbedingungen gut, läuft sie zur Hochform auf und lohnt die Mühe mit den schönsten Rotweinen der Welt.

Ausbau/Geschmack
Die Sorte wird vornehmlich als trockener Rotwein ausgebaut, teilweise auch mit einer gewissen Restsüße. Hin und wieder findet man auch Roséweine vom Spätburgunder und auch Sekt. Werden die Trauben nach der Lese sofort abgepresst, so lässt sich aus dem hellen Saft ein Blanc de Noirs, ein Weißwein aus dunklen Trauben herstellen. Höhere Qualitäten bauen viele Produzenten auch im Barriquefass aus.

Genuss
Spätburgunderweine schmecken vollmundig und samtig und haben ein fruchtiges Aroma und Nuancen von Mandel. Der typische Spätburgunder hat einen leicht süßlichen Duft nach roten Früchten, von Erdbeere über Kirsche und Brombeere bis hin zur schwarzen Johannisbeere. Bei Barriqueweinen kommen Vanille-Zimt-Anklänge hinzu. Man unterscheidet den klassischen und den modernen Typ. Traditionell wurden die besten Spätburgunder aus hochreifen Trauben gewonnen, waren nicht sehr farbintensiv, mild, gerbstoffarm und von rostroter Farbe. Neben diesem klassischen Typ gewinnt der moderne Spätburgunder mit kräftigem Rot, mehr Gerbstoff, weniger Säure und häufig kurzer Lagerung im kleinen Eichenfass immer mehr an Bedeutung. Spätburgunder Rotweine sind ideal für die kühlere Jahreszeit.

 

Domina

Aus Portugieser x Spätburgunder züchtete das Institut für Rebenzüchtung in Siebeldingen die Erfolg versprechende Rotweinsorte. In wenigen Jahren hat sie mehr als 250 Hektar Anbaufläche erreicht, insbesondere in Franken. Die Weine sind farbintensiv, körperreich und von angenehmer Art, meist säure- und gerbstoffbetont. Im Duft erinnern sie dezent an Brombeeren - gepaart mit einem leichten Rauchton.

 

Cabernet Sauvignon

Der Klassiker aus dem Bordelais ist ein Weltstar unter den Traubensorten und die meistangebaute Spitzenrebsorte der Welt. Längs hat sich die berühmte Rotweinsorte von ihrer Hochburg in Bordeaux auf große Teile der Alten und Neuen Welt ausgedehnt. In den meisten roten Spitzengewächsen bildet heute ein hoher Anteil von Cabernet Sauvignon das Fundament und bringt Körper und Struktur in den Wein. Den Siegeszug verdankt der Cabernet Sauvignon vor allem seiner Fähigkeit, die Wurzeln in alle Böden der unterschiedlichsten Weinbauregionen der Welt zu senken und dabei den eigenen Charakter zu wahren. Daneben sind es vor allem das Entwicklungspotenzial und die Alterungsfähigkeit der charaktervollen Rotweine, die von Kennern geschätzt werden. Die dunkelfarbigen, bukettreichen, kräftigen und rassigen Weine haben heute auf allen Kontinenten ihre Liebhaber gefunden.

 

Merlot

[französisch Merle = Amsel, mit Bezug darauf, dass die Vögel die reifen Beeren gern fressen]
Merlot ist eine der populärsten und besten Rotweinsorten der Welt; sie stammt ursprünglich aus dem französischen Bordeauxgebiet und ist wahrscheinlich das Resultat der Kreuzung von Cabernet franc mit einer zweiten, unbekannten Elternsorte. Nach starkem Flächenwachstum in den 1990er-Jahren wird Merlot in Frankreich auf mehr als 100 000, weltweit auf etwa 190 000 ha (2002) Rebfläche kultiviert.

Merlot ist eine relativ früh reifende Sorte und gilt deshalb im Bordeauxgebiet als ideale Ergänzung der spät reifenden Cabernetsorten. Er bringt Weine von intensiver Farbe hervor, die sich durch gelegentlich marmeladige Fruchtnoten und ihre runden, harmonischen Tannine auszeichnen.







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